Die Sturmklingen

Astralraum - Invaeberg - Astralraum

Dieser Teil unseres Tagesbuches wurde on mir, T´sraktung J´ikno Kevontra, dem Anführer der Sturmklingen geschrieben.
Wie dem fleißigen Leser bestimmt aufgefallen ist, wurde bisher von mir hier kaum ein Eintrag notiert.
Das hat gute Gründe und gleich drei davon:
Für mich, als Anführer, ist es wichtig, zu wissen wie meine Freunde denken und bestimmt Dinge erleben. Dabei hilft mir das lesen dieser Einträge ungemein.
Ist ein wenig, als würde man in dem Tagebuch eines anderen schmökern.
Der zweite Punkt, ist die Tatsache dass Sie alle dabei eine unglaublich gute Arbeit abliefern.
Der letzte Grund ist meine Tätigkeit als Verwalter der Gruppenkasse.
Hierbei gibt es immer viel zu tun und das lässt mir leider kaum Zeit für diese wichtige Aufgabe.
Umso mehr freue ich mich auf die folgenden Zeilen, die von Reisen durch den Astralraum, die Opferbereitschaft von Freunden und das beseitigen eines ganzen Invae Schwarms, berichten werden.
Wie einige von euch bestimmt wissen, werden die Angriffe der Invae immer stärker.
Unser Feind hat sich eine Armee gezüchtet und ist bereit diese gegen die braven Namensgeber von Barsaive einzusetzen. Wir werden nicht nur mit kleinen Spezialeinheiten, sondern mit einer über uns brandende Masse, dieser Insektenwesen, rechnen müssen.
Es wurde Zeit einen großen Schlag gegen unseren Feind durchzuführen!
Wir riefen Freunde und Verbündete auf, uns in diesem Vorhaben zu unterstützen.
Nach kurzer Zeit war alles vorbereitet und wir machten uns per Luftschiff zum vereinbarten Treffpunkt auf.
Wir kamen nach einigen ereignislosen Tagen in der Nähe des Stromheads, am Armeenlager König Needens, an.
Gut das Icewing dort auch kurz Rast machte.
So konnte ich Ihm ein, von den Theranern, gestohlenes Artefakt überreichen!
Nach einer kurzen Pause machten wir uns Richtung Stromhead auf.
Rockbase erwies sich schon bald als sehr gutes Mitglied und machte uns nach ein paar Tagen Marsch auf fliegende Invae aufmerksam.
Diese versuchten erfolglos unseren Freund aus der Luft zu holen.
Wir trieben unsere Gegner, auf ein, in der Nähe gelegenes, Wäldchen zu. Nach ein paar Sekunden hatten wir die ersten fliegenden Späher aus der Luft geholt. Der Rest fiel im Pfeil-und Blitzhagel er aus den Bäumen kam.
Unsere Verbündeten waren vor uns am Treffpunkt angelangt.
Nachdem wir die Verstärkung mit einigen nützlichen Zaubern versorgt hatten, gings es auch schon gleich in den Astralraum.
Vadaar ist der vielseitigste und nützlichste Mensch den ich kenne. Und wenn ich ihn bezahlen müsste, würde ich ihm viel Geld geben!
Ich weiß, das ich an diesem Punkt wahrscheinlich etwas ausführlicher die komplizierten Rituale und Zauber beschreiben sollte, die uns halfen ein Portal in den Astralraum zu öffnen. Um aber ehrlich zu sein, muss ich sagen dass ein schöner Schwertkampf oder ein Lied auf dem Dudelsack, dem König aller Instrumente, wesentlich beeindruckender für mich ist!
Was allerdings nicht für den Astralraum als solches gilt!
Die Essenz des Körpers verändert sich und passt sich mehr oder weniger gut an Ihre neue Umgebung an. Das hat wohl mit mehreren Faktoren zu tun. Der Kontrolle die man über seine Essenz hat, dabei hilft Übung wesentlich, und dem Astralraum an sich. Auch ohne magische Fähigkeiten kann man sich bestimmt lebhaft vorstellen, das die Nähe eines Dämons keinen wohnlichen Astralraum schafft in dem man seine Substanz durch schiere Willenskraft zusammenhalten möchte.
Wir näherten uns dem Berg und damit dem Nest der Monsterscharben.
Bevor wir in die normale Ebene zurückkehrten griffen uns wieder einige der Invae an.
Arkester unser Orkfreund stellte sich unseren Gegnern mit einer ungezügelten Wildheit die ich, bis dahin noch nicht gesehen hatte. Und es ist nur seiner Tapferkeit und Opferungsbereitschaft zu verdanken das alles wie geplant lief und wir in unsere eigene Ebene zurück kehren konnten.
Er hielt uns den Rücken frei.
Mir blutet das Herz wenn ich daran denke das wir ihn dort zurück lassen mussten.
Aber Zeit war ein wichtiger Teil unserer Angriffsstrategie.

Wir teilten uns in kleine Trupps auf und begannen mit der Erkundung des Insektenstocks.
Wer das hört denkt eventuell an Wachs und Honig an der Wand. Das ist leider weit gefehlt. Das Höhlenlabyrinth war mit gruselig grün-phosphoreszierendem Schleim bedeckt. Gänge waren teilweise mit einem so dicken Schleier überzogen, das einem das Atmen schwer viel.
Natürlich ist dieser Schleim auch noch ätzend, so dass man sich, nach zwei solcher Schleimtorturen, von seiner schönen Fellrüstung verabschieden konnte.
Nachdem wir einige Gänge durchstreift hatten, brach vor uns der Boden auf. Zwei riesige Scheren gruben sich durch das Bodenreich nach oben. Daran hing der größte Invae Krieger den ich je gesehen hatte. 2 Meter hoch und mehr als 3m lang.
Ral lockte ihn in einen der Gänge durch die wir gekommen waren. Das gab uns die Möglichkeit von hinten anzugreifen. Talons Schildangriffe donnerten auf den Panzer den Ungetüms und machten dabei Geräusche als würden Gebirgsmassen aufeinander prallen.
Es schien mir wie Minuten die vergingen bis wir das Monster aus seinem Panzer geschält hatten.
Manchmal wach ich Schweißgebadet, mit dem Gedanken auf, was wohl mit mir passiert wäre, wenn ich diese Minuten alleine vor dem Ungetüm hätte aushalten müssen….,
Ich denke die Investition in seine neue Kristallrüstung, war eine gute.
Wir liefen weiter und kamen bald in eine Höhle voller Larvensäcke.
Diese lagen auf dem Boden, hingen an der Decke und waren groß genug um Trolle enthalten zu können. Um sicher zu gehen dass hier keine neuen Feinde gezüchtet werden konnten, begannen wir den Raum mit Schwert und Feuer zu reinigen. Bevor wir die letzten Säcke beseitigt hatten, schlüpften einige der Larven. Jeder von uns bekomm einen Gegner der uns sehr an Doppelgänger erinnerte. Ihr Anglitz war noch nicht fertig und sah aus wie eine verlaufene Wachsversion von uns. Man hatte uns wohl in der Zeit, als wir bei den Invae gefangen waren, Blut abgenommen um diese magiebegabten Adept-Doppelgänger von uns zu erschaffen.
Es war gut dass wir diese Verbrechen gegen die Natur beseitigten!
Der Gedanke an eine Invae-Version der Sturmklingen, lässt mir die Makrelen wieder die Kehle rauf schwimmen.
Ich hatte eine Vision wohin es weiter gehen sollte….
Von dort kam uns ein menschlich erscheinendes Wesen entgegen. Es verließ eine riesige Höhle, setzte sich auf einen weiteren Invae Krieger und ritt uns mit einigen Begleitwachen der Insekten entgegen.
Es dauerte nur einige Minuten bis sie bei uns ankamen.
Genau diesen Moment nutzte ein alter Freund, Streetsamurai, um uns zur Hilfe zur eilen.
Er erschien aus dem Nichts und krümmte die Zeit um uns herum.
Ich glaube zwar fest daran das wir dem Invae Strolch und seinen Henchkäfern den Gar ausgemacht hätten. Aber wir mussten uns beeilen um den Zeitplan einzuhalten.
Also hatten Sie Glück und verlängerten Ihre Leben um ein paar Minuten.
Im Schutz der Zeit näherten wir uns unserem Ziel, der Ritualhöhle. Hier hatten die Scharben mächtige Mustergegenstände, die sie geklaut hatten, aufbewahrt um ihre Magie auszubluten und für Ihre unheiligen Vorhaben zu nutzen.
Die Gegenstände lagen auf Podesten und waren in der ganzen Höhle verteilt. Unsere Verbündeten befanden sich auch schon in der Höhle und kämpften.
Am einen Ende der Höhle war wieder ein Portal in den Astralraum, das mit Blutmagie aufrecht gehalten wurde.
Unsere Aufgaben war klar, wir sichern diese Gegenstände und töten jeden der uns davon abhalten möchte. Je länger wir gegen die dort anwesenden Invae kämpften, desto mehr kamen aus einem der vielen Gänge, als Verstärkung in die Höhle.
Ein epischer Kampf entbrandete.
Als wir die Gegenstände in unseren Besitz gebracht hatten, war es Zeit diesen Berg zu verlassen.
Unsere Verbündeten hatten Ihren gestohlenen Mustergegenstand zurück und Ihr Anführer setzte seinen Plan in Bewegung. Er rief uns zu, dass wir fliehen sollten und begann immer heller zu leuchten. Er nutzte seine und die letzte Magie des Gegenstandes um brachte den Berg zum Einstürzen.
Das kam einem Insektuzid gleich!
Wir wurden in den Astralraum geschleudert.
Ich kann nicht sagen wie lange wir dort unterwegs waren, bevor wir in einem Keller in die normale Ebene zurückkehrten.
Ich kann bis Heute kaum glauben das wir in Kratas, im Keller von Vistrosh auftauchten.
Der übrigens wesentlich netter ist, als sein Spitzname „Die Geisel von Kratas“ vermuten lässt.
Wir wurden sehr nett aufgenommen. Man bot uns Essen und Trinken an und gab uns ein eigenes Zimmer.
Hier endet dieser Eintag.

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Tsrak

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